




Headsoft meldet sich nach zwei großartigen Neuauflagen mit einem weiteren Remake zurück. Wann finden die Jungs nur die Zeit, die ganzen Spiele zu programmieren? The Detective Game erschien im Jahr 1986 (ein ganzes Jahr vor Maniac Mansion!) auf dem Commodore 64 und war somit eines der allerersten komplett grafischen Adventures. Wir übernehmen die Rolles eines berühmten Mitarbeiters des britischen Scotland Yard, der in ein Herrenhaus gerufen wird, um den Mord an dem reichen Besitzer aufzuklären.
Um es gleich vorwegzunehmen, grafisch ist auch dieses Projekt über alle Zweifel erhaben. Die Optik schafft es zugleich frisch zu wirken und dem Original Tribut zu zollen, ein großes Kompliment dafür. Auf der anderen Seite wurde wieder so nah an der Vorlage gearbeitet, wie irgend möglich, was in meinen Augen ein paar Probleme mit sich bringt, doch dazu später mehr. Schaut man sich die Meinungen im Internet zur C64-Version an, dann offenbart sich, wie viele Leute damals große Freude an dem Spiel hatten.
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Durch Zufall bin ich auf dieses interessante Projekt von DeProgrammer gestoßen. Er versucht in Rendezvous Delano, einen Shooter mit Metroid-Elementen zu kreuzen. Ihr wisst schon: Den Morph-Ball, die unterschiedlichen Waffen, Upgrades und Level mit Verzweigungen. Während die gesamte Programmierung und Idee von ihm stammen, haben einige Pixelkünstler sich um die Optik gekümmert. Und die kann sich wirklich sehen lassen! Vom kleinen Extra zum aufsammeln bis hin zur Raumstation die einen kompletten Bildschirm einnimmt und sich um die eigene Achse dreht, wird eine Menge geboten für’s Auge.
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Letztes Jahr erschien ein Spiel Namens Sgt. Helmet Zero als Homebrew für den ZX Spektrum, welches wir nun aufgrund der (harten?) Arbeit von IceVAN auch auf dem DS zocken dürfen. Der Sergeant präsentiert sich als typisches Run and Gun, wir laufen von links nach rechts, können springen und schießen, müssen Gegnern und Löchern ausweichen, nach fünf verbrauchten Leben startet der Spuk wieder von vorne. Optisch präsentiert sich Sgt. Helmet Zero DS farbenfreudiger als das Original und hat einfache aber charmante Pixelgrafik zu bieten. Die Steuerung reagiert prompt und geht insgesamt gut von der Hand.
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Kurz bevor 2009 endet, veröffentlicht Patrick Aalto noch eines der interessantesten Homebrew-Projekte des Jahres: Einen waschechten kleinen DOS-Emulator! Nach vielen Stunden harter Arbeit kommen wir in den Genuss einer sehr frühen Alphaversion, die als Shell 4DOS integriert und bereits einige kleine Games abspielen kann. Aufgrund des Alphastadiums müsst ihr noch auf jeglichen Komfort verzichten und werdet auf etliche “Bugs” bzw. nicht integrierte Opcodes stoßen.
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Es gibt bereits eine handvoll Roguelike-Spiele für den DS als Homebrew, aber dieser Titel schlägt sie, zumindest in den Kategorien “süß” und “zugänglich”, allesamt. Peculiar Voyage: Escape from Cute basiert sowohl optisch als auch spielerisch auf dem kommerziellen Titel Mystery Dungeon: Shiren the Wanderer. Wie sehr kann ich allerdings nicht sagen, da ich Shiren noch nie gespielt habe. Peculiar Voyage macht aber trotz der niedrigen Versionsnummer schon fast alles richtig und eine Menge Spaß.
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Copper beglückt uns mit einem weiteren Emulator, der speziell auf ein einzelnes Game zugeschnitten ist. Wieder mit allen Bequemlichkeiten (Savestate, Optionen), wie wir sie schon von seinen anderen Programmen gewohnt sind. Obwohl sechs verschiedene Sets unterstützt werden, finden wohl nur absolute Freaks Unterschiede zwischen den einzelnen Versionen. Zum Spiel selber lässt sich sagen…
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Hier haben wir zur Abwechslung mal wieder ein Studentenprojekt, dass von sechs Individuen der Universität of Santa Cruz entworfen und programmiert wurde. Ripholes in Rubbish ist aufgezogen wie ein Skizzenblock, in dem wir einen schnuffelige Protagonisten wie in einem klassischen Platformer steuern. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, mit dem Stylus fetzen aus den Seiten des Blocks zu reißen, sowie Elemente auszuschneiden und an anderer Stelle wieder einzufügen. Bis zu drei Objekte lassen sich gleichzeitig im Inventory tragen.
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Echtzeit am 5. Dez, 2009 in
GBA |
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Es gibt etliche eigene Versuche von Hobbyprogrammieren auf allen nur erdenklichen Plattformen, dem Klempner eigene Level zu spendieren. Leider gehört dieses Projekt nicht zu den besten Vertretern seiner Art. Das liegt nicht an der hübschen Grafik, die optisch nahezu deckungsgleich mit einem berühmten SNES-Titel daherkommt. Und auch nicht an der schönen Musik, die extra für die GBA-Eigenkreation komponiert wurde. Der Hund liegt leider in der etwas misslungenen Steuerung begraben.
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Von
Echtzeit am 5. Dez, 2009 in
GBA |
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Nicht ganz so klassisch wie das Original Breakout für den Atari VCS 2600, aber spielerisch um Längen wertvoller, ist diese Umsetzung des Automaten Arkanoid. Der französische Homebrew-Coder Yodajr hat sich eng an die Vorlage gehalten und alle 32 Stufen des Originals eingebaut, inkl. Intro und Endsequenz sowie finalem Kampf gegen den Bösewicht Doh.
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Der zweite Versuch von Jayenkai, etwas neues aus dem Pac-Man Thema herauszukitzeln und wieder ist der eckige Cousin mit von der Partie. In Blockman Gets lautet das Ziel, das Minimum an geforderten Pillen zu schlucken, ohne jemals den Kreislauf des fressens zu unterbrechen. Die dicke Pille hat auch hier eine Sonderfunktion, jedoch dient sie nicht dazu, temporär Geister futtern zu können, sondern füllt alle bereits verdauten gelben Punkte auf dem Bildschirm wieder auf.
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