Archive for Februar, 2008

Daniel

Metroid Life

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Wem das Spiel “Conway’s Game of Life” bekannt sein dürfte, wird sofort wissen, worum es bei “Metroid Life” von dragula96 geht. Wem das Spielprinzip nicht geläufig ist, hier eine kurze Erklärung.

Jede lebende Zelle mit weniger als zwei lebendigen NAchbaren stirbt durch die Einsamkeit.

Jede lebende Zelle mit mehr als drei Nachbaren stirbt durch Überbevölkerung.

Jeder lebende Zelle mit zwei oder drei Nachbarn, lebt, unverändert, bis zur nächsten Generation.

Jede tote Zelle mit genau drei Nachbarn wird wiederbelebt.

Das Spiel wird in letzter Zeit oft aktualisiert. Mir persönlich konnte “Metroid Life” nicht viel Spaß bereiten, aber es dient auch hauptsächlich einer Demonstration des Lua Players in der Version 20.

Funktion getestet mit: PSP-1000, Firmware 3.90 M33-2

Download der neuesten Version (0.03)

Quelle

Bewertung: ★★☆☆☆

Daniel

Ashura - The Hedgehog Demo

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Bei “Ashura: The Hedgehog” handelt es sich um ein kleines Homebrew-Spiel von waywardson. Wer jetzt im ersten Moment an Sonic denkt, wenn er Ashura sieht, liegt durchaus richtig. Auch das Spielprinzip ist ähnlich, aber bei Ashura müsst ihr auf Loopings und derartig atemberaubende Konstruktionen im Leveldesign (vorerst) verzichten. Man kann Ashura auch nicht rückwärts laufen lassen. Das ist besonders ägerlich, wenn man einen Ring verpasst. Außerdem ist die Kollisionsabfrage noch nicht ganz perfekt. Es kann also sein, dass man durch die Lüfte fliegt, obwohl man gar nicht auf eine Sprungfeder gesprungen ist.

Trotz aller dieser Kritikpunkte ist Ashura ein solides Homebrew-Spielchen. Man sollte auch nicht vergessen, dass es sich hierbei nur um eine Demo handelt. Das endgültige Spiel, insofern jemals eins erscheint, dürfte deutlich besser sein. Einen Blick ist dieses Spiel wert, aber erwartet nicht zuviel.

Funktion getestet mit: PSP-1000, Firmware 3.90 M33-2

Download der neuesten Version (Demo)

Quelle

Bewertung: ★★★½☆

Timo

Aquaria

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Wenn ihr euren Freunden mal beweisen wollt, dass Independent-Produktionen mehr sein können, als Puzzlespiele für gelangweilte Büroangestellte, dann zeigt ihnen Aquaria. Dieses vor kurzem erschienene Wunderwerk wurde schon im Vorfeld mit zahlreichen Preisen - darunter dem prestigeträchtigen Seumas McNally Grand Prize des Independent Game Festivals - überhäuft, und das völlig zu Recht. Denn hier handelt es sich um vielleicht eines der besten - und schönsten - 2D-Games, die jemals das Licht der Welt erblickt haben.

Das Gameplay von Aquaria lässt sich am besten als Mischung zwischen Ecco the Dolphin, Castlevania und Zelda beschreiben - die Art, wie ihr die Meereskreatur Naija durchs Wasser bewegt, ist vom Sega-Delfin nicht weit entfernt. In der wundersamen Unterwasserwelt werdet ihr euch gegen eine Vielzahl Kreaturen wehren, anspruchsvolle Puzzles lösen und vor allem einer interessanten und spannenden Story folgen, die einen großen Teil des Charmes ausmacht. Weiterhin sorgt ein zusätzliches Food-System für Abwechslung, bei dem ihr Rezepte und Zutaten sammeln und daraus verschiedene Heilitems und andere hilfreiche Gegenstände zaubern könnt. Die werdet ihr auch nötig haben: Aquaria ist nicht ganz einfach, und einige der Bosse sind ganz schön harte Nüsse.

Ebenso glänzt Aquaria in seiner Präsentation. Das Unterwasserabenteuer wird durch farbenfrohe und liebevoll gestaltete 2D-Illustrationen zu echtem Leben erweckt. Die Musik steht der Grafik in nichts nach - sie ist mindestens genauso atmosphärisch und entspannend. Bedenkt man am Ende, dass dieses Spiel von einem kleinen Team aus gerade einmal drei Leuten geschaffen wurde - einem Grafiker, einem Musiker und einem Programmierer - müsste spätestens jetzt klar sein, dass es sich hier um einen ganz besonderen Titel handelt.

Umgerechnet 20 Euro müsst ihr für Aquaria auf den Tisch legen. Dieser Preis ist mehr als gerechtfertigt. Denn so tragt ihr nicht nur zum Überleben von Entwickler Bit Blot bei, sondern erwerbt auch eines der einprägsamsten Spielerlebnisse, die man auf dem PC haben kann. Wer sich immer noch nicht sicher ist, sollte auf jeden Fall einmal die 60 MB große Demo antesten.

Lizenz: Demo (Vollversion: 30$ / ~21 €)

Betriebssystem: Windows (Mac-Port laut Entwickler in Arbeit)

Download der neusten Version (1.00 - Demoversion)

Homepage

Bewertung: ★★★★★

Echtzeit

Off-Road Velociraptor Safari

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Browserspiele müssen nicht immer nur aus langweiligen Tabellen, statischen Grafiken und ewigen Wartezeiten bestehen (*hust* Ogame), das beweist Velociraptor Safari recht eindrucksvoll. Auch wenn die Grafik alles andere als High End ist, hässlich sieht sie nicht aus und man ist erstaunt über die Qualität, die sich da im Browserfenster tummelt. Natürlich kann jederzeit mit der rechten Maustaste zu einem Vollbild gewechselt werden.

Der Name des Spiel ist etwas irreführend, denn statt nur Fotos von den großen Echsen zu schießen, mähen wir sie gnadenlos mit unserem Jeep um. Aber hey, es sind ja nur Polygone, richtig? Jedenfalls, das Ziel des Spiels, wenn man es denn verfolgen möchte, besteht darin, in vier Minuten (oder 240 Sekunden) so viele Punkte wie nur machbar zu erreichen. Die Möglichkeiten dazu sind sehr vielfältig, angefangen von Kisten umfahren, bis hin zu waghalsigen Stunts in schwindelerregender Höhe. Das Areal ist angenehm groß und animiert zu ausladenden Erkundungstouren.

Eine kurze Erwähnung muss auch noch die Physik-Engine finden. Rampen verändern ihre Position wenn wir drüberrauschen, Raptoren fliegen realistisch durch die Luft, je nachdem mit welcher Geschwindigkeit sie gerammt werden und die Sprünge fühlen sich bombastisch an. Ein weiteres lustiges Feature ist die Zeitlupenfunktion, die besten Momente können so noch genauer genossen. Und hatte ich erwähnt, das am Steuer des Jeeps ebenfalls ein Raptor sitzt?

Gesteuert wird das Ganze recht simpel mit den Cursortasten (oder WASD), auf Space packt man eine dicke Keulenkette aus, das war’s, mehr Tasten gibt’s nicht. Wer sich auf der Seite anmeldet, hat die Chance, sich durch gutes Spielen in einer der vielen Kategorien der Bestenliste zu verewigen. Ausserdem sind sogenannte Achievements (z.B. “Springe 50 Meter und lande auf einem Raptor”), bekannt aus Xbox 360 Games, nur für registrierte Benutzer zugänglich. Eine Version zum downloaden könnte es eventuell in einiger Zeit für Windows und Mac geben. Wer aber schon jetzt nichts gegen ein paar Minuten sinnfreie Unterhaltung hat oder ernsthaft Punkte scheffeln möchte, dem sei dieses skurrile Kleinod ans Herz gelegt.

Lizenz: Freeware

Betriebssystem: Browser (Windows, Mac)

Direkt zum Spiel (1.2.0)

Homepage

Bewertung: ★★★★½

Echtzeit

Quake 2

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Simonjhall hat schier unglaubliches geleistet. War es schon eine knackige Aufgabe den ersten Teil für den DS zu portieren, hat er sich mit dieser Meisterleistung selbst übertroffen. Auch wenn er es selbst noch “Vorveröffentlichung” nennt, so ist eigentlich schon so gut wie alles enthalten. Alle Einzelspieler Levels lassen sich komplett spielen, die Texturen für Umgebung, Gegner und Waffen sind nahezu fertig und auch die Soundeffekte klingen großartig. Er hat es sogar geschafft, dynamische Lichquellen in seiner Engine unterzubringen! Die komplette Rechenleistung wird von der 3D Hardware des DS übernommen, weshalb das Spiel super flüssig läuft. Wenn es mal ruckelt, dann liegt das an der Geschwindigkeit des Speichers (der sehr langsam ist), es muss ständig daraus nachgeladen werden.

Womit wir auch schon zum größten Hinderniss kommen: Da der Speicher der Konsole mit 4MB ziemlich knapp bemessen ist, wird zwangsläufig eine Slot-2 Karte mit RAM benötigt (SuperCard Lite/SD/MiniSD/CF, M3 Perfect, EZ Flash, G6), eine Version, die nur mit einer Slot-1 Karte lauffähig ist, wird es nie geben. Beim Test habe ich die langsamste mögliche Variante ausprobiert und es war absolut spielbar. Es gibt mehrere Wege, die Geschwindigkeit zu erhöhen:

- alle Dateien des Spiels auf eine Slot-1 Karte und von dort starten
- die SD Karte mit der größmöglichen Blockgröße (64) formatieren
- den Speicher der Slot-2 Karte übertakten (Menü beim Start)

Die Steuerung ist nahezu identisch mit der von Metroid Prime Hunters, laden und speichern funktioniert einwandfrei. Multiplayer ist noch nicht integriert, soll aber bereits in der nächsten Version enthalten sein, mit stabilen 30fps! Zum starten muss ein Ordner “baseq2″ ins Hauptverzeichnis der Flashkarte. Dort hinein gehört eine “config.cfg” (gibts auf der Homepage des Autors), sowie entweder die .PAK Dateien der Vollversion oder der Demo. Die “quake2.nds” gehört DLDI gepatched ebenfalls ins Hauptverzeichnis.

DLDI Unterstützung: Ja

Funktion getestet mit: SC MiniSD

Download der neusten Version (pre Release)

Homepage

offizielle Forumsdiskussion

Bewertung: ★★★★★

Daniel

Recovery LE für 3.90 M33

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Wenn man einmal ganz ehrlich ist, ist der Recovery-Modus von Dark_Alex in optischer Sicht nicht gerade ansprechend und auch die Bedienung lässt gelegentlich zu wünschen übrig.

In diesem Fall schafft das Programm mit dem bezeichnenden Namen “Recovery LE” Abhilfe. Die neueste Version ist nun auch mit 3.90 M33 kompatibel. Zumindest sollte man davon ausgehen, aber ganz stabil ist dieses Plugin immer noch nicht. Es kann also gelegentlich passieren, dass die PSP abstürzt. Mir persönlich ist das bisher noch nicht passiert

Funktion getestet mit: PSP-1000 mit Firmware 3.90 M33

Download der neuesten Version (1.00)

Bewertung: ★★½☆☆

Echtzeit

Peggle

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Peggle ist ein Phänomen, denn trotz minimaler Interaktion ist man maximal involviert. Man kann es am besten als eine Mischung aus Breakout und Flipper beschreiben, aber das trifft es auch nicht 100%ig. Das Einzige, was der Spieler macht, ist den Ball von oben ins Spielfeld befördern, alles weitere übernimmt die Physik. Man könnte sich jetzt eigentlich zurücklehnen, nen Kaffee trinken gehn oder andere Klamotten anziehen. Doch es ist viel spannender, mit dem Ball mitzufiebern. Jeder unglückliche Abpraller bereitet körperliche Schmerzen, ein gelungener, wenn auch unglaublich glücklicher Treffer (was meist der Fall ist), wird mit einem Jubelschrei belohnt.

Die Fakten sehen so aus: Es stehen zehn Bälle für jedes Level zur Verfügung, sind sie weg, ist das Spiel vorbei. Am unteren Rand fährt ein Bottich hin und her, trifft man hinein, wird ein Ball zum Vorrat addiert, wird er verfehlt, ein Ball abgezogen. Zwischen Abschusspunkt und Bottich passiert meist aber noch eine Menge. Blaue Peggles (ich vermute, dass die Dinger so heißen) bringen einfach nur Punkte. Alles, was orange gefärbt ist, muss getroffen werden, dies ist das eigentliche Spielziel. Lila Peggle erhöhen die Punktzahl, die grünen sind etwas komplexer. Die zehn freispielbaren Figuren aus dem Adventure Modus haben jeweils eine eigene Spezialkraft, die durch die grünen Peggle ausgelöst wird. Dabei sind etwa eine genauere Zielfunktion, ein breiterer Bottich, ein zweiter Ball im Spiel usw.

Diese Charaktere kommen auch im Zwei-Spieler-Modus zum Einsatz, durch die Vielfalt der Kräfte erlangt dieser eine gehörige Portion Abwechslung und Strategie. Nachdem alle normalen Level erfolgreich abgeschlossen sind, darf man sich an 75 Profi Stufen probieren.

Peggle kann nicht nur durch sein einfaches, aber geniales Konzept fesseln, es strömt schon ab dem Ladebildschirm eine derart positive Energie aus, der man sich einfach nicht entziehen kann. Der Treffer des letzten orangenen Peggle wird frenetisch abgefeiert, mit Zeitlupe, klassischer Musik und einem Regenbogen. Die Grafik ist bunt und bonbonfarben, ohne kitschig oder nervig zu sein. So sieht die Zukunft der “Zwischendurchgames” aus, frisch, clever und emotional.

Lizenz: 60-Minuten-Demo (€19,95)

Betriebssystem: Windows, Mac, iPod

Download der neusten Version (1.0.0.1)

Homepage

Bewertung: ★★★★★

Kalvin

Enigma

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Von kommerzieller Seite aus ist der Markt der Querdenker und Fans weniger abstrakter Rätsel noch enttäuschend schlecht versorgt - irgendwie wundert das den Spieler durchaus, schaut man sich hervorragende Homebrew wie Closed, ihren Erfolg und ihr Potential gerade für Unterwegs- und Casual-Gamer an. Zum Glück versorgt uns die Homebrew-Szene nun mit weiteren kniffligen Herausforderungen - das Spiel Enigma basiert auf dem gleichen Prinzip: Kurze, knifflige Bildrätsel, die mit sämtlichen DS-Funktionen gelöst werden.

Für alle, die Closed bereits durchgespielt haben bietet Enigma einen neuen Satz spannender, mit ihrem Einfallsreichtum immer wieder überaschender Rätsel. Optisch hervorragend aufbereitet ist dieses Spiel wie der Vorgänger ein regelrechtes Schmuckstück unter den Heimentwicklungen, eignet sich durch Kürze und durch die automatische Speicherfunktion ebenso perfekt als Pausenfüller und sollte daher auf keinem Homebrew-Speicher fehlen. Französischkenntnisse sind auch hier bedingt erforderlich, für das Verstehen der mit [SELECT] angezeigten Hinweise sind sie auf alle Fälle hilfreich. Ein Online-Wörterbuch hilft allerdings auch.

In der immer noch frühen Version 0.2 gibt es nun 12 Rätsel, weiterhin wurden einige Bugs gefixed. Wir halten euch über weitere Updates auf dem Laufenden.

DLDI Unterstützung: Ja

Funktion getestet mit: M3 simply DS

Download der neuesten Version (0.2)

Homepage

Bewertung: ★★★★★

Echtzeit

Animanatee

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Wie der Name vermuten lässt, bekommen kreative Geister mit diesem Programm ein ausgewachsenes Animationsstudio. Der Zeichner des Beispiels oben sagt, es wäre einfach und schnell zu bedienen, mit einem Klick auf den Thumbnail könnt ihr euch von dem supertollen Ergebnis überzeugen. Wie man an dem Menu sieht, können Projekte geladen und gespeichert werden, ausserdem ist es möglich, seine Werke als .AVI für die Nachwelt festzuhalten.

DLDI Unterstützung: Ja

Funktion getestet mit: SC MiniSD

Download der neusten Version (1.3b)

Homepage

Bewertung: ★★★★★

Echtzeit

dsBill

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Habt ihr jemals das Gefühl, nichts läuft so wie es soll? Ihr seid ein System-Administrator und jemand versucht deine Computer zu zerstören. Die kleinen Leute auf dem Bildschirm versuchen die PCs mit dem bösen Wingdows™ zu infizieren, ein Virus der einem bekannte Betriebssystem zum verwechseln ähnlich ist. Zu allem Überfluss sind einige Rechner per Netzwerkkabel verbunden. Wenn einer davon infiziert wird, zeigt ein Funke an, dass das Virus gerade dabei ist sich auszubreiten.

Die Viren (=Männchen) schaltet man mit einer simplen Berührung aus. Sollten sie bereits ein Betriebssystem geklaut haben, kann dies auf den entsprechenden Bildschirm zurückgezogen werden. Funken löscht man mit dem Wassereimer links oben in der Ecke (ebenfalls klicken und ziehen). Ein einfacher kleiner Spaß, der den einen mal länger, mal kürzer an den DS fesselt, mit süßen Animationen und vielen verschiedenen Betriebssytemen. Wer erkennt sie alle?

DLDI Unterstützung: Ja

Funktion getestet mit: SC MiniSD

Download der neusten Version

Homepage

Bewertung: ★★★☆☆