Kristin
NDS Programme

Paint Black DS

von Kristin am 23. August, 2008 · Kein Kommentar

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Auf den ersten Blick sieht Paint Black aus wie eine Mischung aus Picross und Grafikprogramm. Auf den zweiten Blick kann man sich allerdings nicht mehr sicher sein, ob das Programm auch seinen Zweck erfüllt.

Menü gibt es keines, gespart wird an Ecken und Enden – und die Konzentration liegt einzig auf dem Wesentlichen: Dem Bilder malen. Allerdings darf man das Wort „malen“ nicht im klassischen Sinne verstehen. Legt Pinsel und Farbe weg, holt Stylus und schwarze Tinte hervor. Zum Üben des Malprinzips bringt Paint Black drei Bilder mit. Jetzt heisst es wie damals noch bei Malen nach Zahlen die einzeln gekennzeichneten Felder mit dem entsprechenden Muster zu füllen. Eine 1 ist dabei ein leeres Feld, eine 2 ein komplett schwarzes Feld, 15 ein Querstreifen und 17 ein Punkt. Bis zu 22 verschiedene Muster stehen zur Auswahl bereit. Sinnvoll ist es allerdings nicht sonderlich, die Beispiele zu bearbeiten: füllt man jedes Hintergrundfeld mit einer 1 aus, ist man Ende des Jahres noch nicht fertig.

Der eigentliche Sinn von Paint Black liegt eher im Entwickeln von eigenen Schwarz-weiß Grafiken. Hübsch anzusehen ist das sicherlich wenn man sich einmal eingearbeitet hat – aber die Probleme des Programmes türmen sich. Warum dauert es so lange bis ich das entsprechende Muster auf dem oberen Bildschirm ausgewählt habe? Warum muss ich alle Felder mit einer 1 ausmalen, damit mein Bild gut aussieht? Warum kann ich den Touchpen nicht über mehrere Felder ziehen und mit einem Rutsch alles ausfüllen? Und warum zum Henker kann ich meine Eigenkreation nicht mal speichern? Bleibt zu hoffen, dass das Programm schleunigst überarbeitet wird. Immerhin handelt es sich aktuell nur um eine Demoversion.

Update: Dank NeoCompo wurde auch an Paint Black eine Menge verbessert. Das war auch bitter nötig. So bekommen wir jetzt ein Menü geboten, 100 Slots in denen wir unsere Werke speichern können, statt 3 nun 100 fertige Bilder zum ausfüllen und die Möglichkeit mit dem Stylus mehrere Felder auf einmal auszufüllen. Die Zahlen wurden in Buchstaben verändert – so konnten noch 4 weitere Muster in dem Spiel Platz finden. Weiterhin werden falsch ausgefüllte Felder mittlerweile angezeigt, was einem die Arbeit deutlich erleichtert. Eine Lupe gibt es für die besonders Vorsichtigen, ein Radiergummi für die Eifrigen. Aufgrund dieser Veränderungen heben wir unsere Wertung von 1 auf 3 an.

DLDI-Unterstützung: Nicht benötigt

Funktion getestet mit: R4 DS

Download der neusten Version (v1.2)

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Bewertung: ★★★☆☆

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