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GBA

Holy Hell

von Echtzeit am 3. Mai, 2011 · Kein Kommentar

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Die Idee, zwei (oder mehr) völlig unterschiedliche Genres miteinander zu kombinieren, ist nicht neu, aber immer wieder gerne gesehen. Im Falle von Holy Hell verbindet der italienische Programmierer genecyst games ein Shoot’em Up mit eine Puzzle-Spiel. Obwohl sich der Titel offiziell noch im Demo-Status tummelt, wird eine gehörige Portion Inhalt geboten: drei Charaktere mit unterschiedlichem Schuss, 41 Level, ein ausgeklügeltes Punktesystem, zusätzlich zwei (!) freischaltbare Spielmodi und zwei weitere Charaktere.

Optisch präsentiert sich das Game in absoluter Höchstform und ist von einem kommerziellen Produkt kaum zu unterscheiden. Leider gibt das Spiel absolut keinen Mux von sich, obwohl auf dem Entwicklerblog ein Musikstück zum Download angeboten wird. Ist wirklich schade, lässt sich aber noch verschmerzen. Und wie sieht’s mit dem Gameplay aus?

Nach der Wahl eures Charakters (=“Raumschiff“) und des Levels, präsentiert sich die jeweilige Stufe schrittweise flott nach unten scrollend. Eine Taste löst den Schuss aus, die andere schaltet durch die zur Verfügung stehenden Farben. Um sich nämlich der entgegenkommenden Blöcke zu erwehren, müssen diese mit der richtigen Farbe beschossen werden. Je mehr auf diese Weise gleichzeitig verschwinden (zusammenhängende tun dies), desto höher ist die Combo-Punktzahl. Blöcke können auch einfach mit einem Kontakt verspeist werden, wodurch sich Bomben verdienen lassen. Ein Kontakt mit einem Stein einer anderen Farbe als das Raumschiff oder mit einem grauen Block, werden mit einem sofortigen Lebensverlust bestraft.

Da das Punktesystem nicht ganz einfach ist, lest euch dazu am besten die Anleitung des Entwicklers durch. Alles klar? Sicher nicht, denn das Ganze ist schon ein wenig komplexer. Doch was bringt das ausgetüftelste System, wenn die Steuerung nicht ganz optimal ist. Und genau in diesem Punkt muss ich zur Hauptkritik ansetzen. Es kann ganz klar an meiner Unfähigkeit liegen, aber der Kontakt zu einer todbringenden Wand passiert mir erheblich zu oft und zu schnell. Da es unmöglich an meinen Fähigkeiten als Gamer liegen kann, muss es wohl die Steuerung sein.

Doch das findet ihr am besten selber raus, denn anschauen müsst ihr euch Holy Hell, wenn euch meine Beschreibung neugierig gemacht hat. Zwar wird der Fortschritt (zumindest auf meiner Flash-Karte) nicht gespeichert, doch dafür wird wirklich eine Menge Innovation, Inhalt und fantastische Optik geboten. Hatte ich erwähnt, dass die Oberfläche der Steine gewählt werden darf und sogar Endgegner mit von der Partie sind?

Funktion getestet mit: SC MiniSD

Download der neusten Version (2.2)

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Bewertung: ★★★½☆

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