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Timo

XOP Black

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XOP_Black ist ein extrem ordentlich gemachtes Shoot ‘em Up, das sich an den großen Bullet Hell-Vorbildern von Cave und Touhou orientiert. Sprich: In XOP werdet ihr von Bullets nur so erschlagen, es erwarten einen riesige Bosse und ein unmenschlich hoher Schwierigkeitsgrad. Nichts für Gelegenheitszocker, aber wirklich gut gemacht. Die Grafik ist eher minimalistisch gehalten, was allerdings auch zur Übersicht beiträgt.

Insgesamt bietet XOP Black 4 Levels, 2 Bonuslevels, sowie einen Score-Attack Mode. Wie gesagt: Nur was für Hartgesottene. Die dürften hieran allerdings auch ihren Spaß haben.

Lizenz: Freeware

Betriebssystem: Windows

Download der neusten Version (1.0)

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Bewertung: ★★★☆☆

Timo

Aquaria

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Wenn ihr euren Freunden mal beweisen wollt, dass Independent-Produktionen mehr sein können, als Puzzlespiele für gelangweilte Büroangestellte, dann zeigt ihnen Aquaria. Dieses vor kurzem erschienene Wunderwerk wurde schon im Vorfeld mit zahlreichen Preisen - darunter dem prestigeträchtigen Seumas McNally Grand Prize des Independent Game Festivals - überhäuft, und das völlig zu Recht. Denn hier handelt es sich um vielleicht eines der besten - und schönsten - 2D-Games, die jemals das Licht der Welt erblickt haben.

Das Gameplay von Aquaria lässt sich am besten als Mischung zwischen Ecco the Dolphin, Castlevania und Zelda beschreiben - die Art, wie ihr die Meereskreatur Naija durchs Wasser bewegt, ist vom Sega-Delfin nicht weit entfernt. In der wundersamen Unterwasserwelt werdet ihr euch gegen eine Vielzahl Kreaturen wehren, anspruchsvolle Puzzles lösen und vor allem einer interessanten und spannenden Story folgen, die einen großen Teil des Charmes ausmacht. Weiterhin sorgt ein zusätzliches Food-System für Abwechslung, bei dem ihr Rezepte und Zutaten sammeln und daraus verschiedene Heilitems und andere hilfreiche Gegenstände zaubern könnt. Die werdet ihr auch nötig haben: Aquaria ist nicht ganz einfach, und einige der Bosse sind ganz schön harte Nüsse.

Ebenso glänzt Aquaria in seiner Präsentation. Das Unterwasserabenteuer wird durch farbenfrohe und liebevoll gestaltete 2D-Illustrationen zu echtem Leben erweckt. Die Musik steht der Grafik in nichts nach - sie ist mindestens genauso atmosphärisch und entspannend. Bedenkt man am Ende, dass dieses Spiel von einem kleinen Team aus gerade einmal drei Leuten geschaffen wurde - einem Grafiker, einem Musiker und einem Programmierer - müsste spätestens jetzt klar sein, dass es sich hier um einen ganz besonderen Titel handelt.

Umgerechnet 20 Euro müsst ihr für Aquaria auf den Tisch legen. Dieser Preis ist mehr als gerechtfertigt. Denn so tragt ihr nicht nur zum Überleben von Entwickler Bit Blot bei, sondern erwerbt auch eines der einprägsamsten Spielerlebnisse, die man auf dem PC haben kann. Wer sich immer noch nicht sicher ist, sollte auf jeden Fall einmal die 60 MB große Demo antesten.

Lizenz: Demo (Vollversion: 30$ / ~21 €)

Betriebssystem: Windows (Mac-Port laut Entwickler in Arbeit)

Download der neusten Version (1.00 - Demoversion)

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Bewertung: ★★★★★

Echtzeit

Off-Road Velociraptor Safari

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Browserspiele müssen nicht immer nur aus langweiligen Tabellen, statischen Grafiken und ewigen Wartezeiten bestehen (*hust* Ogame), das beweist Velociraptor Safari recht eindrucksvoll. Auch wenn die Grafik alles andere als High End ist, hässlich sieht sie nicht aus und man ist erstaunt über die Qualität, die sich da im Browserfenster tummelt. Natürlich kann jederzeit mit der rechten Maustaste zu einem Vollbild gewechselt werden.

Der Name des Spiel ist etwas irreführend, denn statt nur Fotos von den großen Echsen zu schießen, mähen wir sie gnadenlos mit unserem Jeep um. Aber hey, es sind ja nur Polygone, richtig? Jedenfalls, das Ziel des Spiels, wenn man es denn verfolgen möchte, besteht darin, in vier Minuten (oder 240 Sekunden) so viele Punkte wie nur machbar zu erreichen. Die Möglichkeiten dazu sind sehr vielfältig, angefangen von Kisten umfahren, bis hin zu waghalsigen Stunts in schwindelerregender Höhe. Das Areal ist angenehm groß und animiert zu ausladenden Erkundungstouren.

Eine kurze Erwähnung muss auch noch die Physik-Engine finden. Rampen verändern ihre Position wenn wir drüberrauschen, Raptoren fliegen realistisch durch die Luft, je nachdem mit welcher Geschwindigkeit sie gerammt werden und die Sprünge fühlen sich bombastisch an. Ein weiteres lustiges Feature ist die Zeitlupenfunktion, die besten Momente können so noch genauer genossen. Und hatte ich erwähnt, das am Steuer des Jeeps ebenfalls ein Raptor sitzt?

Gesteuert wird das Ganze recht simpel mit den Cursortasten (oder WASD), auf Space packt man eine dicke Keulenkette aus, das war’s, mehr Tasten gibt’s nicht. Wer sich auf der Seite anmeldet, hat die Chance, sich durch gutes Spielen in einer der vielen Kategorien der Bestenliste zu verewigen. Ausserdem sind sogenannte Achievements (z.B. “Springe 50 Meter und lande auf einem Raptor”), bekannt aus Xbox 360 Games, nur für registrierte Benutzer zugänglich. Eine Version zum downloaden könnte es eventuell in einiger Zeit für Windows und Mac geben. Wer aber schon jetzt nichts gegen ein paar Minuten sinnfreie Unterhaltung hat oder ernsthaft Punkte scheffeln möchte, dem sei dieses skurrile Kleinod ans Herz gelegt.

Lizenz: Freeware

Betriebssystem: Browser (Windows, Mac)

Direkt zum Spiel (1.2.0)

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Bewertung: ★★★★½

Echtzeit

Privateer Ascii Sector

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Händler, Söldner oder Pirat sein, das konnte man in Privateer von Origin im Jahre 1993. Es spielte im Wing Commander Universum und benutzte die selbe Engine zur Darstelung der Spielwelt. Dieses Remake ist neuer, sieht älter aus und spielt sich fast genauso. Christian Knudsen hat es tatsächlich geschafft, das Gefühl des Originals in sein Game zu packen, obwohl es keinerlei Grafik enthält. Jedes Detail wie Weltraumschlachten, Handel, Aufrüstung des Schiffs oder interstellare Flüge werden nur mit dem ASCII Zeichensatz dargestellt.

Obwohl es sich um eine relativ frühe Version handelt, ist schon ein recht großes Universum vorhanden, dieses wird in jedem Release erweitert. Soundausgabe sucht man vergebens, was aber nicht wirklich stört. Das Flair springt auch so direkt auf den Spieler über. Obwohl Privateer Ascii Sector auch direkt unter Windows läuft (Vollbild ist flüssiger), sollte man versuchen, es mit dem Freeware Programm DOSBox zu starten, was bei mir im Test leider nicht gelingen wollte (Version 0.63 soll am besten funktionieren). Dieses Meisterwerk des Minimalismus sollte sich kein (Retro)Freak entgehen lassen.

Lizenz: Freeware

Betriebssystem: Windows, Linux, Mac (mit DOSBox)

Download der neusten Version (0.2)

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Bewertung: ★★★★★

Echtzeit

Jets’n'Guns Gold

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Ich möchte meine Begeisterung für Jets’n'Guns nicht zurückhalten, es ist möglicherweise eines der besten 2D Shoot’em Ups die je gemacht wurden. Es fängt damit an, dass die Action ihren Namen auch redlich verdient hat! Jeder Baum, jedes Fass, nahezu alle Objekte die nicht zu einer tragenden Struktur gehören, können zerstört werden. Auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad ist das Spiel schon derart fordernt, man fragt sich für wen der Modus schwer sein soll und spielt den angemessenen einfachen Schwierigkeitsgrad für den meisten Spaß.

Doch das furiose Gameplay war den Entwicklern noch nicht genug. Vor jeder Mission darf man sich im reichhaltigen Shop eindecken, je besser man spielt, desto mehr Kohle hat man zur Verfügung. Jedes Level ist eine richtige Mission, die Ziele variieren ständig, gehen aber über das simple “ballere alles ab” hinaus. Die Story zwischen den Aufträgen wird in Comicstrips weitererzählt. Grafisch erwartet euch ein wahrer Augenschmaus, trotz unzähliger Explosionen in der Luft und auf dem Boden, ruckelt das Spiel nicht ansatzweise, einen nicht ganz so langsamen Rechner vorausgesetzt.

Auch wenn ich jetzt Gefahr laufe, mich wie ein aufdringlicher Verkäufer anzuhören, schaut euch einfach mal diese fantastischen Features an: 43 Levels, jedes mit einem anderen Thema, 270 einzigartige Gegner, 16 Bosse, 70 verschiedene Waffen und 20 spezielle Gerätschaften, 12 steuerbare Schiffe (inkl. eines Hot Dog Verkäufers).

Die Levels scrollen auch vertikal und bieten so verschiedene Wege, auf denen man immer wieder etwas neues entdecken kann und soll (pro Mission sind eine bestimmte Anzahl Quietscheentschen und einiges mehr versteckt). Durch das ganze Drumherum entsteht eine ganz besondere Atmosphäre, die man eher bei einem Action-Adventure erwarte würde. Jeder der bis hier hin gelesen hat, muss sich zumindest die Demo anschauen, in diesem Spiel steckt so viel Liebe zum Detail, ausserdem können die Bilder das tolle Spielgefühl unmöglich vermitteln.

Lizenz: Demo (Preis ca. 20€)

Betriebssystem: Windows, Linux (mit Wine), Mac

Download der neusten Version (1.222)

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Bewertung: ★★★★★